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Konzeptfahrzeug · 1999

ACS3 A.R.T.: das E46 Coupé-Konzept der IAA 1999

Auf der IAA 1999 brachte der ACS3 A.R.T. Schnitzer Renntechnik in das BMW 3er Coupé, mit 370 PS und komplettem Aerodynamik-Paket.

Auf der IAA 1999 zeigte AC Schnitzer, was mit professionellem Tuning aus dem Zweitürer der Modellreihe E46 zu machen ist. Das Concept Car ACS3 A.R.T. war auf maximale Sportlichkeit getrimmt. A.R.T. stand für Advanced Racing Technology und damit für den direkten Technologietransfer zwischen dem Schnitzer Rennteam und dem Tuningunternehmen AC Schnitzer.

Herzstück war ein eigenständiges AC Schnitzer Motorkonzept auf Basis des BMW S50 B 32 Sechszylinder-Vierventilers. Eine speziell entwickelte Airbox und zahlreiche Spezialteile aus dem Motorsport brachten 370 PS bei 7900 U/min und 380 Nm bei 4500 Touren. Ein Fünfgang-Schaltgetriebe mit Short Shift übertrug die Kraft auf ein Hinterachsdifferential mit 45 Prozent Sperrwirkung. Tempo 100 war nach 4,7 Sekunden erreicht, die Spitze lag bei rund 290 km/h.

Das Fahrwerk war konsequent auf Handling ausgelegt: das straffe, höhenverstellbare AC Schnitzer RS Gewindefahrwerk mit Spezial-Stabilisatoren und Federbeinbrücken vorn und hinten, abgestimmt auf der Nürburgring Nordschleife und auf öffentlichen Straßen. Gebremst wurde mit innenbelüfteten Compound-Scheiben von 334 mm vorn und 328 mm hinten. Polierte, mehrteilige Rennsportfelgen Typ III in 9,0J x 19 und 9,5J x 19 trugen Reifen in 245/35 und 275/30.

Die Karosserie zielte auf Abtrieb und Leichtbau. Eine Frontschürze mit großen Lufteinlässen versorgte Kühler und vordere Bremsen, verchromte Kiemen in den Kotflügeln führten die Bremsluft ab, und Dachspoiler, integrierter Diffusor und verstellbarer Heckflügel erzeugten Abtrieb an der Hinterachse. Auf die gesamte Karosserie waren die Telemetriedaten eines FIA Class II Tourenwagens lackiert, was dem Namen A.R.T. eine perfekte Doppeldeutigkeit gab.

Ein schnelles Auto sollte zudem so leicht wie möglich sein. Das zweisitzige Leichtbau-Cockpit setzte das Rennsport-Thema fort, mit Kohlefaser-Rennsitzen in zweifarbigem Leder, 4-Punkt-Hosenträgergurten, einem griffigen Dreispeichen-Sport-Airbaglenkrad sowie Pedalerie und Fußstütze aus Aluminium. Aluminium fand sich auch im lederbezogenen Armaturenbrett wieder, und die Rücksitzbank wich einer Abdeckung aus hochwertigem Velours.

Die wichtigsten Fakten

  • Präsentiert auf der IAA 1999
  • 370 PS auf Basis des S50 B 32
  • 0 auf 100 km/h in 4,7 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit rund 290 km/h
  • Hinterachsdifferential mit 45 Prozent Sperre
  • Karosserie mit Tourenwagen-Telemetriedaten lackiert

Galerie

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