Rundenzeiten auf dem Grand-Prix-Kurs in Hockenheim gelten seit jeher als Maßstab bei Fahrzeugtests. Der AC Schnitzer Eagle, ein Konzeptfahrzeug auf Basis des MINI John Cooper Works, schaffte dort 1:12,3 Minuten. Damit spielte der Kleine in einer Liga mit echten Sportwagen, und auch im direkten Vergleich ließ er seine Klassenkonkurrenten hinter sich.
Nur große Namen mit deutlich mehr Leistung, etwa X-Bow, M3 Kompressor, Mercedes AMG oder Caterham, lagen vor ihm. Das Konzept hinter der unverkäuflichen Studie war schnell erklärt: Die Techniker und Ingenieure von AC Schnitzer optimierten alle Fahrzeugbereiche im Sinne von „Efficient Performance“.
Die Leistung stieg von 155 kW (211 PS) auf 191 kW (260 PS), die gesamte Abgasanlage wurde erneuert. Gleichzeitig sank das Gewicht um 80 kg, was dem Eagle spürbar mehr Agilität und Fahrfreude verlieh. Das höhenverstellbare RS Gewindefahrwerk und die AC Schnitzer Leichtmetallfelgen Mi2 in 18 Zoll setzten fahrdynamisch und optisch den Schlusspunkt.
sport auto testete den Wagen im Spezial Leichtbau, Ausgabe 12/2011, unter dem Titel „Eagle nagelneu“. Das Magazin schrieb, die Rundenzeit katapultiere den Schnitzer-Mini direkt in die erste Liga zwischen Audi R8 V10 und Porsche Cayman R. In der AC Schnitzer Bestenliste steht der Eagle zudem als schnellster straßenzugelassener MINI auf dem Sachsenring, mit 1:36,92 min.
Die wichtigsten Fakten
- Basis: MINI John Cooper Works
- 191 kW (260 PS) statt 155 kW (211 PS)
- 80 kg leichter als die Serie
- Rundenzeit Hockenheimring: 1:12,3 min
- Rundenzeit Sachsenring: 1:36,92 min
- Getestet von sport auto, Ausgabe 12/2011







